Urlaub für alle Sinne – Mit TOUR VITAL auf Madeira

Madeira bietet Sonne und Meer. Außerdem Schlittenfahrten ohne Schnee, die höchste Klippe Europas und Wanderungen in Lavaröhren. Unsere Kollegin Birgit Severing hat Madeira im Oktober besucht und dazu einen Reisebericht verfasst. Lassen Sie sich begeistern und tauchen Sie ein in eine Welt voller Erlebnisse und wunderschöner Natur.

Auf Madeira und Porto Santo konnte ich vor der kommenden trüben, deutschen Winterzeit noch einmal richtig Sonne und Wärme tanken. Das milde Klima, die kräftigen Farben, die abwechslungsreiche Landschaft, der leckere Fisch und die herzlichen Menschen der Insel werden mir in lebhafter Erinnerung bleiben.

Mit dem Schlitten durch die Gassen

korbschlitten-5Gleich am ersten Tag schwebten wir in der Seilbahn über die Gärten und Dächer von Funchal hinauf nach Monte – zusammen mit unserer temperamentvollen Reiseleiterin Liseta Joao. Von dort oben, an der Pilgerkirche Nossa Senhora do Monte, hat man einen grandiosen Ausblick auf die Bucht von Funchal. Direkt unterhalb der Kirche ist die Korbschlittenstation. Hier kann man Schlitten fahren ohne Schnee und Eis. Auf Kufen aus Akazienholz geht es hinab über den Asphalt. Dies ist einmalig auf der Welt, und es ist ein richtiger Nervenkitzel, mit dem Korbschlitten durch die engen Gassen von Monte hinunterzusausen. Die Korbschlittenfahrer, die „Carreiros“, tragen dabei Schuhe mit sehr dicken Gummisohlen, sozusagen die Bremsbeläge. Zusammen mit einer weiteren Dame aus unserer Reisegruppe ging es also im Schlitten hinab. Es gab während der rasanten Fahrt keinerlei Berührungsängste, denn als die Geschwindigkeit höher wurde und es um die Kurve ging, hielten wir uns spontan gegenseitig fest.

Apropos Berührungsängste: Die gab es in der ganzen Reisegruppe nicht. Alle waren aufgeschlossen und fröhlich, und ich habe sehr nette Menschen kennenlernen dürfen. Insgesamt aerztin-nicole-7waren wir 24 Reiselustige, begleitet von unserer Ärztin Nicole Walther. Nicole war sehr hilfsbereit und kompetent, musste aber zum Glück nur kleine „Wehwehchen“ behandeln.

Weiter ging es mit Liseta durch den Jardim Botanico, dabei erklärte sie uns alle Besonderheiten der exotischen Pflanzen. Es ist wirklich unglaublich, welche Farben und Formen die Natur hier auf Madeira hervorbringt.

Schwarzer Degenfisch: gruselig, aber lecker

Der Markt von Funchal ist ein Fest für Augen und Gaumen. Hier werden bunte exotische Früchte präsentiert, die man auch probieren darf. Köstlich! In der Fischhalle wird u. a. der schwarze Degenfisch angeboten. Mit seinem langen spitzen Kopf und einem Maul voller Reißzähne sieht dieser Fisch schon etwas gruselig aus. Sein Filet wird zusammen mit Bananen zubereitet – das klingt erst einmal ungewöhnlich, schmeckt aber sehr lecker. In der Altstadt von Funchal verkosteten wir in einer Weinkellerei den berühmten Madeirawein. Mir persönlich schmeckte die trockene Variante am besten. Dazu gab es den typischen Honigkuchen, dessen Geschmack an Weihnachtslebkuchen erinnert.porto-santo-strand-17

Sehr schön war der Besuch auf der kleinen Schwesterinsel Porto Santo. Wenn man mit der Fähre auf die Insel zufährt, kann man schon den langen Sandstrand erkennen. Hier konnte ich im Sand liegen, dem Rauschen des Atlantiks zuhören, die Sonne genießen und die Seele baumeln lassen. Empfehlenswert ist auch die kleine Strandbar; direkt am Wasser schmeckt der Wein einfach wunderbar.

Nach drei Tagen ging es mit der Fähre wieder zurück nach Madeira. Am Abend konnte ich bei der Einfahrt in den Hafen die beleuchtete, geradezu funkelnde Stadt bewundern – ein ganz besonderer Moment. Wieder zurück auf Madeira konnten wir bei einer Inselrundfahrt viel entdecken. Schon während der Fahrt im Bus erzählte uns Liseta viel über die Insel und ihre Bewohner. Wir fuhren überimg_1807 hügelige Straßen, quer durch Bananenplantagen, Zuckerrohrfelder, Weingärten und Wälder.

Die höchste Klippe Europas

Auf dem Bild sieht man meine Füße auf einer gläsernen Aussichtsplattform, 580 m über dem Meeresspiegel. Etwas schummrig war mir schon beim hinabschauen. Cabo Girao ist immerhin die höchste Klippe Europas. Von dort hat man einen spektakulären Blick in die Tiefe. Noch mehr Eindrücke von Cabo Girao findet ihr unten in der Galerie!

Faszinierend war auch der Besuch der Höhlen von Sao Vicente. Hier kann man auf insgesamt 700 Meter langen Wegen im Inneren von Lavaröhren wandeln.

In den Gassen von Camara de Lobos findet man Türen, die mit Motiven aus alten Getränkedosen sehr kreativ gestaltet wurden. Das kleine Fischerdorf mit seinem Hafen ist im wahrsten Sinne des Wortes malerisch . Winston Churchill saß hier auf einer kleinen Terrasse und hat den Ort auf seinen Bildern verewigt.

zona-vehla-27An meinem letzen Abend erkundete ich die Altstadt von Funchal. Dort im Santa-Maria-Viertel (Zona Velha) brummt das Leben. Viele Türen des Viertels wurden von Künstlern bemalt. In den kleinen Gassen reihen sich Restaurants, Bars und Fado-Lokale aneinander. Hier nahm ich bei einem Glas Wein und der melancholischen Musik von diesem wundervollen Urlaub Abschied.

Für das nächste Jahr plane ich eine Fernreise mit TOUR VITAL, vielleicht Vietnam, Kambodscha & Laos.

Lust bekommen, auf eine Reise ins sonnige Madeira? Hier geht es zur Reise.

 

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