Südafrika: Impfungen und Gesundheitstipps

Welche Impfungen brauche ich für eine Rundreise durch Südafrika? Gibt es in Südafrika die Malaria? Und was muss ich noch zum Thema Gesundheit beachten?

Wenn ihr direkt von Deutschland aus eine Reise nach Südafrika plant, gibt es keine vorgeschriebenen Impfungen. Jedoch werden einige Impfungen vorsorglich empfohlen, da immer ein gewisses Infektionsrisiko besteht. Laut Auswärtigem Amt sollte man vor einer Südafrika Reise den aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Institutes überprüfen und vervollständigen. Zu den relevanten Impfungen gehören Tetanus, Pertussis, Pneumokokken und Influenza.

Welche Impfungen sind für die Südafrikareise sonst noch sinnvoll?

Neben den Impfungen, die im Robert-Koch-Impfkalender verzeichnet sind, wird zudem laut Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amtes zu einer Impfung gegen Hepatitis A geraten, da die Hygienestandards in Südafrika weit unter den deutschen liegen.

Besteht die Gefahr, in Südafrika an der Malaria zu erkranken?

Allgemein ist zu sagen, dass das Risiko an Malaria zu erkranken, durchaus besteht, wenn man keine Vorsorgemaßnahmen trifft. Jedoch fällt das Risiko je nach Region und Reisezeitraum unterschiedlich hoch aus und lässt sich durch geeignete Maßnahmen minimieren.

Hohes Malariarisiko besteht vor allem von Oktober bis Mai im Osten der Mpumalanga-Provinz, im Norden der Limpopo-Provinz sowie im Nordosten von KwaZulu-Natal. Von Juni bis September besteht in diesen Regionen ein mittleres Risiko, an Malaria zu erkranken. Im Gegensatz dazu besteht im Tiefland von KwaZulu Natal ganzjährig nur ein geringes Risiko der Erkrankung.

Wie kann ich mich vor einer Malariaerkrankung schützen?

Wenn ihr durch eine Region mit hohem Risiko reist, wird unbedingt eine medikamentöse Malariaprophylaxe empfohlen. Des Weiteren gibt es einige Maßnahmen, bei deren Beachtung das Risiko einer Malariaerkrankung vermindert werden kann. So wird empfohlen, in allen Regionen Südafrikas körperbedeckende, helle Kleidung zu tragen. Außerdem sollte vor allem nach Einbruch der Dunkelheit auf alle freien Körperstellen wiederholt Insektenschutzmittel aufgetragen werden.

Vorsicht bei Leitungswasser

Die häufigsten Krankheiten, die bei Urlaubern auftreten, sind jedoch Durchfall sowie eine Magenverstimmung, was daran liegt, dass das Leitungswasser in den Städten keine Trinkwasserqualität aufweist. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich jedoch die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera vermeiden. Achtet darauf, ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs zu trinken, also nur originalverpackte Getränke in Flaschen, oder kocht das Leitungswasser vor dem Trinken ab, um die Keime abzutöten. Auch für das Waschen von Obst und Gemüse sowie zum Zähneputzen wird dringend geraten, Trinkwasser zu verwenden.

Medizinische Versorgung in Südafrika

Generell kann man die medizinische Versorgung als gut bezeichnen, denn die privaten Krankenhäuser in größeren Städten sind mit europäischen Krankenhäusern zu vergleichen. Staatliche Einrichtungen schneiden etwas schlechter ab. Da die ärztliche Versorgung in ländlichen Gebieten oftmals nicht ausreichend ist und in den Städten Vorauskasse in teils erheblicher Höhe verlangt wird, ist dennoch eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholversicherung zu empfehlen.

Sonstige Gesundheitshinweise

Da die Temperaturen in Südafrika je nach Region und Jahreszeit bis über 30 Grad ansteigen, ist es wichtig, sich ausreichend vor der Sonne zu schützen, um einen Hitzeschlag zu verhindern. Südafrika liegt in einer Zone mit erhöhter UV-Strahlung, weshalb ihr Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor verwenden solltet. Zudem ist eine Kopfbedeckung empfehlenswert.

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