Reisebericht einer Nepal Rundreise

Unsere Gruppe zählt 13 angenehme Reiseteilnehmer, darunter der Arzt Dr. Herbert Esslinger, der uns zusammen mit seiner Ehefrau Martina betreut, was leider auch manchmal notwendig ist. Von Herbrechtingen ist außer uns noch das Ehepaar Maria und Wolfgang Edler dabei. Die Reiseteilnehmer sind zwischen 58 bis 75 Jahre alt.

Anreise

Reisegruppe Nepal 2014

Reisegruppe Nepal 2014

Bei der Zuganreise mit Maria und Wolfgang treffen wir bereits in Stuttgart Martina und Herbert, mit denen wir auf unsere gestern geborene Enkelin Allegra mit Sekt anstoßen. Die Air India startet am 4. März 2014 um 22.15 Uhr und bringt uns in ruhigem Flug zunächst nach Delhi, von wo aus wir nach fröhlichem Kartenspiel nach Kathmandu, Nepals Hauptstadt, weiterfliegen. Vom Flugzeug aus erspähen wir bereits die Zacken der eisigen Himalaya-Gipfel, die majestätisch aus den Wolken in den blauen Himmel ragen. Der Flieger taucht ein in den flauschigen, weißen Wasserdampf, es rüttelt ein paar Mal und wir stellen uns im Flughafen Tribhuvan hinter den Schlangen von wartenden Reisenden an. Dort heißt uns am 5. März Reiseleiter Shyam Chalise, genannt Sam, mit Bayern-München-Mütze willkommen.

Namaste! Fahrer Ram bringt uns und unsere schweren Koffer zusammen mit seinem Beifahrer Pasang am Royal Palace vorbei zum Royal Singi Hotel. Der chaotische Linksverkehr wird nicht durch Ampeln, sondern durch die Verkehrspolizei geregelt. Wir vermissen die tollen Tuk-Tuks und Rikschas aus Indien und ziehen unsere Köpfe ein, um durch die am Straßenrand hängenden Kabelgewirre hindurch einen ersten Rundgang zu wagen.
Viele Leute tragen Mund- und Nasenschutz, um sich vor den giftigen Abgasen und dem dichten Staub zu schützen. Wozu habe ich eigentlich meinen Mundschutz dabei?

Besuch des Affentempel

Anderntags (6. März) fahren wir durch Baustellen, wo Strom- und Telefonleitungen sowie Kanal- und Wasserleitungsrohre verlegt werden, zum Swayambhunath-Tempelkomplex, von wo aus wir einen herrlichen Panoramablick über Kathmandu (1300 m über NN) haben. Von hier aus beobachten auch die alles sehenden Augen Buddhas das Kathmandutal.

Reisende dreht an den Gebetsmühlen

Reisende dreht an den Gebetsmühlen

Hier soll der legendäre Bodhisattva Manjushri in einer Lotusblume die Manifestation (Kundmachung) Buddhas erkannt haben. Manjushris Haare sollen zu den Bäumen geworden sein und seine Läuse zu Rhesusaffen – diese leben noch heute dort und gaben der Stupa (buddhistischer Sakralbau) den Namen Affentempel. Die älteste Stupa Nepals wird sowohl von Newar-Buddhisten verehrt als auch von Hindus besucht.

In der kleinen Hariti-Pagode erflehen sowohl Buddhisten als auch Hindus den Segen der Kinder schützenden Göttin, die als Sitata (Ramas Frau) die Menschen vor Krankheiten bewahrt.

Die den Turm tragende strahlend weiße Halbkugel versinnbildlicht Erde, Feuer, Luft und Wasser. Die 13 vergoldeten Ringe des Turms stellen die Stufen des Wissens dar, über die man den Pfad der Erleuchtung aufsteigt und zum Nirwana gelangt, das durch den Schirm auf der Turmspitze symbolisiert wird. Mit jeder Windbewegung lassen die bunten Fähnchen an den Seilen zwischen der Halbkugel und der Turmspitze das Gebet eines Gläubigen in die Lüfte steigen. Diese und auch die Mönche umrunden die Stupa im Uhrzeigersinn und drehen die Gebetsmühlen

Tempel und lebende Götter

Die Hauptsehenswürdigkeit der Stadt ist jedoch der Durbar Square, der Platz vor dem Königspalast mit seinen zahlreichen Pagoden und Tempeln (Unesco-Weltkulturerbe). Im Innenhof eines alten Palastes mischen wir uns unter Nepalesen und andere Touristen. Wir blicken auf ein kleines Fenster im ersten Stock des reich mit Steinskulpturen verzierten Hauses, wo sich bald ein üppig geschminktes vielleicht acht Jahre altes Mädchen zeigt. Sie grüßt die Menge mit einer flüchtigen Handbewegung und nach wenigen Sekunden ist der Zauber vorbei, doch die Zuschauer sind glücklich. Sie haben eine lebende Göttin gesehen, die Kumari.

Reisegruppe vor dem Hanuman Dhoka Palace

Reisegruppe vor dem Hanuman Dhoka Palace

Im 18. Jahrhundert soll König Jaya Prakash Malla mit der Göttin Taleju, der Schutzpatronin des Kathmandutals, ein Würfelspiel genossen und sich dabei unzüchtig benommen haben. Die Göttin habe sich deshalb in Luft ausgelöst und gelobt künftig nur in Gestalt einer Jungfrau zurückzukehren. Die lebende Kumari gehört zwar zu den Hindu-Göttern, entstammt jedoch stets der buddhistischen Newar-Kaste der Shakya. Die jetzige Kumari heißt Matina Shaky, sie wird jedoch nur bis zu ihrer ersten Menstruation eine Göttin sein, danach gilt sie als rituell unrein und wird den Rest ihres Lebens als Single verbringen müssen, denn sie würde jedem Mann Unglück bringen.

Hier steht auch der Hanuman Dhoka Palace, das größte Gebäude auf dem Square, wo noch heute die rituellen Hindu-Feste stattfinden. Gegenüber sehen wir den Basantapur Square auf dem fliegende Händler Kitsch und Ramsch feilbieten. Das älteste Gebäude auf dem Platz ist der 800 Jahre alte Kathamandap-Tempel, der aus dem Holz eines einzigen Baums erbaut wurde.

Reisegruppe im Innenhof eines alten Palastes

Reisegruppe im Innenhof eines alten Palastes

Auf einer Dachterrasse essen wir Momo (Maultaschen). Nachmittags fahren wir nach Patan (die schöne Stadt genannt), südlich von Kathmandu, die sowohl das Zentrum des Newar-Buddhismus als auch der althergebrachten Künste und des traditionellen Kunsthandwerks darstellt.

Der Königspalast wird von einem Dutzend Tempel gesäumt. Wir sehen das königliche Bad Tusha Hiti und Mul Chowk, wo zwei Steinlöwen den Eingang flankieren. Im Innenhof wohnen wir Filmaufnahmen bei und lassen uns mit den hübschen actors fotografieren. Das achteckige Steingebäude Chyasin Deval im Shikhara-Stil erinnert an acht Ehefrauen, die sich bei der königlichen Leichenverbrennung ins Feuer warfen. Also: Tempel über Tempel… Reiseleiter Sam weist immer wieder darauf hin, dass 1934 bei einem schweren Erdbeben vieles zerstört und erst später wieder neu aufgebaut wurde.

Nationalpark und Elefantenreiten

Am 7. März haben wir eine lange Passfahrt vor uns, die durch Baustellen und Staubwolken führt. Während am Straßenrand sauber gekleidete Schüler und Nepalesinnen in meist roten oder gelben Saris uns zuwinken, erleben wir abenteuerliche Überholvorgänge und dauerndes Hupen. Ich wundere mich noch heute, dass es unfallfrei abging. Derweil singt Sam ein Lied „Chri-Ri-Ri“ und erzählt uns auch von den enormen Müllproblemen des Landes.

Zwei Reiseteilnehmer sitzen zwischen den zwei Steinlöwen am Eingang des Bad Tusha Hiti

Zwei Steinlöwen am Bad Tusha Hiti

Nachmittags erreichen wir die Maruni Sactuary Lodge im Chitwan-National-Park: “Wilderness is not a luxury but a necessity of the human spirit“. Es wird uns versichert, dass unser Gedächtnis hier keinen Dunst erlebt, sondern einen Höhepunkt für das Leben. Unser Zimmer hat King- und Queen-size Betten und vor der Cottage (kleines Landhaus) stehen Bombax Ceiba (Seiden/Baumwoll-Baum) mit den roten Blüten und den Spitzen am kahlen Stamm, Psidium Guajava mit den glatten Stämmen, Jackfruit (Artocarpus Integra).

Diese Lodge liegt zwischen zwei Dörfern der ländlichen Tharus. Auf einem Ochsenkarren werden wir bei fröhlichem Vogelgezwitscher zwischen Reisfeldern hindurch zu einem Tharu-Museum gefahren. Die Tharus sind für ihre Resistenz gegen Malaria bekannt. Traditionell sind sie Bauern mit ihrer eigenen Stammeskultur. Beim Sonnenuntergang zeigen sie uns ihre Wohnung und verkaufen ihre Gewürze (wir kaufen Kurkuma). Das 1040 km² große ehemalige königliche Jagdrevier und Nashorn-Schutzgebiet ist vor allem für seine Tigerpopulation bekannt. 150 Bengalische Königstiger und 600 Panzernashörner leben hier in freier Wildbahn.

Reisende fahren auf Ochsenkarren

Reisende fahren auf Ochsenkarren

Am 8. März: Nach Kaffee und Muffins geht es auf Morgen-Tour durch den grünen Garten Eden mit allerlei Getier. Wir fahren bei strahlender Sonne und zwitschernden Vögeln in das Naturschutzgebiet zu einer Elefantensafari durch den Saunderban Dschungel im Wildreservat des Jankauli Forest.

Das Spektakel beginnt. Erst raschelt es im Busch, dann knacken Zweige. Graue Rücken schieben sich durch das Bild. Und dann brechen die Störenfriede in voller Schönheit (oder in beängstigender Wildheit?) und ganzer Größe aus dem Dickicht hervor. Die Elefantenbullen betreten den Startplatz – überaus majestätisch und wie echte Showstars. Zu viert sitzen wir hinter dem Elefantenführer auf dem riesigen Dickhäuter und sehen Pfaue, Damhirsche, Vögel. Die zweistündige Morgen-Show beginnt, sie folgt keinerlei Dramaturgie und knistert trotzdem vor Hochspannung. Die Elefantentreiber organisieren Safari-Glück. Selbst das Trinkgeld wird über den Elefanten-Rüssel gegeben.

Bootsfahrt und Safari

3 Reisende reiten auf einem Elefant

3 Reisende reiten auf einem Elefant

Nachmittags fahren wir in Vierergruppen in einem kleinen flachen Einbaum-Kanu aus Bombax Ceiba-Holz Rapti-River, wo wir Krokodile, Marabu, Adler und Eisvögel sehen.

Nächster Punkt ist eine Walking Safari. Mit Sam und örtlichen Ranchern geht es zu Fuß durch den Dschungel. Leise und im Gänsemarsch bewegt sich unser Trupp durch den Busch. Wir pirschen uns an eine Nashorn-Familie heran. Plötzlich trompetet die Nashorn-Mutter los und wir versuchen nochmals von der Gegenseite, den Biggies auf die Pelle zu rücken. Wir sehen noch eine Elefanten-Station und abends führen uns die Tharus ihre typischen Volkstänze vor. Der Tanz ist zwar nicht extravagant oder farbig, zeigt aber wie die hiesigen Menschen den Tourismus schätzen. „Go and join in with fun with local performers”.

Am 9. März fahren wir frühmorgens auf ein Elephant Breeding Center (Elefantenzucht-Station). Mehrere Elefanten sind mit Fußfesseln angebunden und freuen sich vielleicht an ihrem Nachwuchs.

Goldener Varahi-Tempel

Goldener Varahi-Tempel

Wir fahren weiter nach Pokhara und sehen bereits das riesige schneebedeckte Annapurna-Gebirgsmassiv. Zwischen dem Talboden und der Annapurna I liegen mehr als 7000 m! Der spitze Gipfel des Machhapuchhare („Fischschwanz“, 6993 m) vor tiefblauem Himmel spiegelt sich in den ruhigen Wassern des Phewa-Sees und ist einer der bleibenden Eindrücke. Pokhara liegt in 900 m Höhe und war früher ein wichtiger Handelsort zwischen Indien und China, heute für unser Shopping nach Kashmir-Pullis.

Der 10. März beginnt mit einer Bootsfahrt auf dem Phewa-See. Dort legen wir auf einer kleinen Insel mit dem „Goldenen Varahi-Tempel“ an, wo Pilger frisch getraute Ehepaare und Romantiker den Schutz der tantrischen Muttergöttin erflehen und Fotografen zum Fotoshooting einladen. Wir schauen uns ein kleines Naturwunder an: Ein aus dem Phewa Tal kommender Wasserfall (Devid`s Falls) stürzt in eine tiefe Höhle und verschwindet dort. Tibeter aus der benachbarten Siedlung verkaufen in ihrer freundlichen und unaufdringlichen Art hier ihre Souvenirs. Anschließend gehen wir auf der anderen Straßenseite in die Höhle Gupteshwor.

Vierergruppe in einem Kanu im Fluss

Kanufahrt

Tolle Ayurveda-Ganzkörpermassagen im Senses Spa ermuntern uns zum Kauf weiterer Pullies in der Promenade. Wir übernachten im Hotel Barahi, Lakeside. Und zudem hat Martina heute Geburtstag.

Unsere Tagesfahrt -und Wanderung führt am folgenden Tag (11. März) zum Aussichtsdorf Sarangkot in 1592 m Höhe. Wir genießen einen wunderschönen Blick auf Pokhara und im Hintergrund zwischen den weißen Wolken den Dhawalagiri (8167 m), Annapurna Süd (7219 m), Annapurna I (8091 m), Machhapuchre (6993 m), Annapurna III (7555 m), Annapurna IV (7525 m), Annapurna II (7939 m) und Lamjung Himal (6986 m). Der Wanderweg führt uns durch Bergdörfer, wo auch Schulunterricht erteilt wird und ein Friseur im Freien sein Handwerk ausübt.

Nach einem „rauchenden“ Mittagessen im Hotel lassen wir uns nochmals in einem Massagesalon verwöhnen.
Auf der staubigen Handelsstraße Indien-Tibet fahren wir am 12. März nach Bandipur, ein kleines Newar-Bergdorf mit viel Kultur, Architektur und wunderschönen Ausblicken. Bei einem Rundgang zeigt uns Sam die zwei- bis dreistöckigen Holz- und Lehmhäuser, die früher von den Händlern erbaut wurden und noch heute erhalten sind.

Paar vor Bergkette

Pause mit guter Aussicht

Auf einer abenteuerlichen, aber unfallfreien Fahrt (13. März) geht es zurück nach Kathmandu.

Am 14. März besichtigen wir auf dem Weg nach Nagarkot die Boudhanath, eine der heiligsten und bedeutendsten buddhistischen Stupas, die mit zahlreichen Gebetsfahnen geschmückt ist. Hier lebt die größte Gemeinschaft der 16000 Tibeter, die Nepal seit 1959 zu ihrer Heimat gemacht haben. Über der 40 m hohen weißen Kuppel leuchten die Augen Buddhas in kräftigem Rot, Blau und Gelb. Um den durch seine Einfachheit bestechenden Stupa mit 100 m Durchmesser sind 108 Buddha-Statuen und 147 Nischen mit Gebetsmühlen angeordnet. Sein Aufbau ähnelt einem Mandala (Meditationskreis).

In Pashupathinath erleben wir zunächst eine Hindu-Hochzeit. Alles ist auf dem Boden vorbereitet. Die Frauen sind in rote Saris gekleidet und alle erwarten den Bräutigam. Und dann strömen wir zusammen mit Hindus aus ganz Südasien, mit Pilgern, Touristen und Sadhus (Asketen, Wanderheilige) in langen Bärten und in safrangelbe Tücher gehüllt in die große Tempelanlage. Der Innenhof des Haupttempels ist den Hindus vorbehalten.

Straße, Haus und Einwohner in Nagarkot

Nagarkot

Nagarkot ist ein 2000 m hoch gelegenes kleines Bergdorf mit Himalaya-Blick. Wir übernachten in der Country Villa (www.hotelcountryvilla.com). Einige Mitreisende quält ein übler Husten, den man dort „khumbu cough“, aber Herbert kann helfen… In den Höhen des Mt. Everest geht es auch um Sauerstoff, manche sagen hier auch Zauberstoff. Ein wunderbares Wort. Darin steckt die ganze Faszination der Berge: Gipfel und Abgrund, Magie und Schönheit, Komik und Tragik, Heldentum und Hohn, Lüge und Wahrheit – Zauberstoff. Bergsteiger knacken den Tag mit den fünf Lebensessentials: 1. Klettern, 2. Sonnenbaden, 3. Essen, 4. Drogen 5. Frauen. Das Wort „Arbeit“ kommt nicht vor.

Wanderung und Opfergabe

Und so wandern auch wir sowohl am 14. als auch am 15. März gemächlich um das Hotel. Sam diskutiert mit uns über die Bevölkerungsentwicklung von 23 auf 28 Millionen Einwohner. Haben sie zu viele Kinder? Zur Infrastruktur fehlen Straßen, Kanalisation, Strom- und Telefonkabel – ja wenn in Politik und Regierung nicht zu viel „daneben“ ginge. Und bis 2020 sollen alle Kinder in die Schule gehen.

Rituelle Tieropferung

Rituelle Tieropferung

Am 16. März, am Holy-Fest, fahren wir tagsüber nach Bhaktapur. In ausgelassener Stimmung feiern dort die Jugendlichen ihr Fest: sie werfen mit farbigen Wasserbomben, malen Gesicht und Hände farbig an. „Happy Holy!“ – wird zum Schlachtruf. Die 78 000 Einwohner sind Bauern und Kunsthandwerker. Die Stadt wurde beim Erdbeben von 1934 zum größten Teil zerstört, heute aber wieder – auch mit deutscher Hilfe – aufgebaut. Auch hier gibt es einen Durbar Square. Wir gehen durch das Goldene Tor zum Palast der 55 Fenster.

Hier lebt auch eine Kumari, die sich jedoch nur an den Festtagen zeigt und ansonsten bei ihrer Familie wohnt.
In Stadtmitte steht auch das Pujari Math mit Schnitzereien im Innenhof mit dem schönen „Pfauenfenster“.

Am 17. März besuchen wir den Dakshinkali-Tempel. In dem düsteren Tal wird das Blut männlicher Tiere geopfert (vor allem Hähne und auch Ziegen). In einem rituellen Akt tötet der Priester die Opfertiere und tränkt mit dem Blut die schwarze Steinstatue der Göttin Kali. Die geopferten Tiere nehmen die Gläubigen für ein Festessen mit nach Hause oder verzehren sie gleich nach dem Opfer. Hindus glauben, dass ihnen dadurch ihre Sünden vergeben, Wünsche erfüllt und unglückliche Seelen von ihrer Wiedergeburt als Tier erlöst werden. Tiere symbolisieren die 5 Sünden: Ziegenbock für Lust, Schaf für Begierde, Hahn für Eifersucht, Ente für Faulheit und Büffel für das Böse. Die geopferten Tiere nehmen die Gläubigen für ein Festessen mit nach Hause oder verzehren sie gleich nach dem Opfer. 

Traditioneller Volkstanz

Traditioneller Volkstanz

Auf einer Anhöhe erreichen wir das Newar-Städtchen Kirtipur, die „Stadt der Nasenlosen“. Der Stufenaufgang zum Tempel „Uma Maheshwar Mandir“ wird von zwei Steinelefanten gesäumt.
Abends verabschieden wir uns bei einem königlichen Essen im festlichen Königspalast in Kathmandu bei traditionellen Volkstänzen.

Am 18. März fahren wir zum Flughafen, dann mit Air India über Delhi zurück nach Frankfurt und von hier aus mit dem Zug nach Herbrechtingen, wo wir 23.01 Uhr ankommen.

Reisebericht von Georg Haag

 

 

Kommentare sind geschlossen.