Der Zauber von Machu Picchu

Machu Picchu

Ruinenstadt Machu Picchu

Diese Woche möchte ich euch gerne von meinem Ausflug nach Machu Picchu in Peru berichten. Den Vorabend verbrachte ich in Aguas Calientes, dem Dorf am Fuße des Berges Machu Picchu. Der Fluss, der durch das Dorf fließt, hat eine gewaltige Strömung und rauscht nur so an einem vorbei. Kaum vorstellbar, dass dieser aber in der Regenzeit noch viel mehr Wasser führt. Er ist schmal, nicht vergleichbar mit dem Rhein oder der Elbe.

Es gibt in Aguas Calientes viele Möglichkeiten außerhalb der Unterkunft zu essen, ob international oder traditionell. Hier trifft man dann alle Touristen, die schon ganz gespannt sind am nächsten Tag hinauf zu gehen und auch die, die bereits begeistert von ihrem Besuch berichten.

 Der Weg hinauf

Die Nacht war sehr kurz für mich, da wir frühzeitig aufgestanden sind, um einen der ersten Busse nach Machu Picchu zu nehmen. Die Bushaltestelle liegt sehr zentral und hier fährt wirklich ein Bus nach dem anderen, also kein Grund zu drängeln. Die Ruinen liegen zwischen den Gipfeln des Machu Picchu Berges und des Huayna Picchus. Mit dem Bus geht es hinaus aus dem Dorf, über den Fluss zur Serpentinenstraße hinauf zu den Ruinen auf 2.360 Höhenmeter. Quer durch die Straße verläuft der Wanderweg, den viele Rucksacktouristen nutzen, um wahrhaftig Machu Picchu erklommen zu haben. Doch ich habe den Vorteil darin gesehen entspannt und ausgeruht oben anzukommen.

Besuch der Ruinenstadt

Oben angekommen führt eine Treppe zum Eingang. Man sieht noch nichts von den Ruinen und kann es sich wirklich immer noch nicht vorstellen, was die Inka auf dieser Höhe im 15. Jahrhundert hier erschaffen haben sollen. Es war noch nebelig und dadurch noch recht dunkel. Ich hatte das Gefühl mitten in den Wolken zu stehen, obwohl wir unter 2.500 Höhenmetern waren. Hinter dem Eingang führt ein Weg in die Ruinen hinein. Zunächst konnte ich noch nicht viel sehen. Der Nebel war zu dicht. Ich erkannte nur Teile. Dann verzog sich aber der Nebel nach und nach und für einen Moment kam die Sonne hervor. Es war atemberaubend! Ein Blick auf Machu Picchus Ruinen ohne einen Touristen zu sehen!

Danach verteilten sich die Gruppen über das Gelände. Der Nebel zog wieder auf und trotz vieler Touristen herrschte Stille. Das war irgendwie mystisch! Unser Guide erklärte nun die Geschichte und die Bedeutung an den einzelnen Stationen. So ging es im Kreis um den Hauptplatz herum. Nach der Führung hatten wir Zeit uns selber noch umzuschauen und zum Sonnentor hinaufzusteigen. Die Aussicht von dort oben ist gigantisch. Von hier aus entstehen die bekannten Bilder, die ein Muss für jeden Besucher sind. Rechts und links geht es den Hang runter in die Tiefe. Der Fluss Urubamba umrahmt den Berg und trennt dadurch Machu Picchu von den anderen ab – ein unvergleichliches Panorama!

Was ihr auf unserer 15-tägigen Peru-Reise noch alles erlebt, seht ihr hier: www.tourvital.de/tvrproduct/LIM06AA

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