Indien: Monsun und beste Reisezeit

Wann ist Mounsun-Zeit in Indien? Wie ist dort überhaupt das Klima? Hier findet ihr Tipps zur besten Reisezeit für eure Indien-Rundreise.

Klima in Indien

Durch die enorme Größe des Landes (fast 3,3 Mio. Quadratkilometer) herrscht in den verschiedenen Regionen Indiens auch unterschiedliches Klima. Allgemein spricht man im Süden des Landes von einem tropischen Klima und im Norden des Landes von einem subtropischen Klima mit teils hohen Temperaturschwankungen.

Beste Reisezeit für Nordindien

Anders als in Europa ist eine Rundreise durch Indien während der Sommermonate Mai bis September weniger zu empfehlen, da die Temperaturen in dieser Jahreszeit durch das subtropische Klima meist über 35 Grad liegen und die Luftfeuchtigkeit extrem hoch ist, was die meisten Europäer als unangenehm empfinden. Des Weiteren herrscht von Juni bis September die Zeit des Sommermonsuns in Indien, was zu starken Regenfällen und teils auch Überschwemmungen führt.

Während der Wintermonate Oktober bis März jedoch herrschen angenehmere 30 Grad, wobei der Dezember der kälteste Monat ist, denn während diesen Monats können die Temperaturen bis auf 7 Grad sinken. Während des Winters ist außerdem die Regenwahrscheinlichkeit mit rund 1 bis 2 Regentagen pro Monat am geringsten und die Anzahl der durchschnittlichen Sonnenstunden liegt bei 7 bis 9 Stunden täglich.

Beste Reisezeit für Südindien

Statt des subtropischen Klimas im Norden Indiens herrscht im Süden des Landes tropisches Klima. Das bedeutet, dass die Temperaturen während der Sommermonate extrem heiß sind, da die Temperaturen oft fast 40 Grad erreichen; und auch nachts kühlt es kaum ab. Des Weiteren sind die Niederschlagsrate sowie die Anzahl der Regentage pro Monat sehr hoch.
Ein angenehmes Reisewetter herrscht erst ab November, denn der Oktober ist anders als im Norden Indiens der Monat mit den meisten Regentagen und der höchsten Niederschlagsmenge. Erst ab November sinken die Tem
peraturen auf knapp 30 Grad tagsüber. Während der Wintermonate bis Februar ist die Niederschlagsrate am geringsten und die Anzahl der Sonnenstunden pro Tag liegt bei ungefähr 7 bis 9. Ab März steigen die Temperaturen wieder stark an, und die Niederschlagsmenge erhöht sich.

Achtung: Monsun-Zeiten in Indien

Stark beeinflusst wird das Klima Indiens durch den Monsun. Durch ihn lässt sich in ganz Indien das Jahr in Sommer, Winter und Regenzeit einteilen, wobei der Sommer von März bis Mai und der Winter von November bis Februar dauert. Zwischen diesen Monaten herrscht aufgrund des Monsuns in Indien Regenzeit.

Streng genommen ist der Monsun allerdings nicht mit Regenzeit gleichzusetzen, da damit einfach die Luftzirkulation gemeint ist, die eben unter anderem in Indien Regen- und Trockenperioden hervorbringt. Insofern gibt es eigentlich zwei Monsune: den Sommermonsun, der für die Regenzeit verantwortlich ist, und den Wintermonsun, aus dem die trockenen Monate im Rest des Jahres resultieren. Der Sommermonsun dauert von Ende Juni bis Anfang Oktober und kann wegen der bekannten heftigen Niederschläge zu Überschwemmungen führen. Vor allem die indische Westküste und Nordindien sind davon betroffen. Der Wintermonsun hält von Anfang Oktober bis Ende Juni an, bringt kalte, trockene Luft mit sich und kann sogar zu regelrechten Dürreperioden führen.

Rundreisen am besten von Oktober bis März

Aufgrund der geographischen Lage Indiens weisen die verschiedenen Regionen des Landes eine leicht abweichende ideale Reisezeit auf. Jedoch kann man die beste Reisezeit für Indien im Allgemeinen auf Oktober bis März einschränken, da ihr während dieser Zeit keine übermäßigen Regenmengen oder Überschwemmungen aufgrund des Monsuns befürchten müsst.

Hier findet ihr weitere Infos sowie Angebote für Indien-Rundreisen.

Kommentare sind geschlossen.