Indien: Impfungen und Gesundheitstipps für die Reise

Welche Impfungen benötigt man für eine Indien-Rundreise? Gibt es in Indien die Malaria? Und was sollte noch in punkto Gesundheit beachtet werden?

Indian landmark Gadi Sagar in Rajasthan

Wenn ihr von Europa aus eine Rundreise durch Indien plant, gibt es keine vorgeschriebenen Impfungen, jedoch werden einige Impfungen vorsorglich empfohlen, da immer ein gewisses Infektionsrisiko besteht. Das Auswärtige Amt empfiehlt vor allem die Standardimpfungen gemäß dem aktuellen Impfkalender. Dazu gehören Impfungen gegen Tetanus, Diphterie, Polio, Pertussis (Keuchhusten) sowie Influenza (Grippe). Eine Hepatitis-A- und B-Impfung ist dagegen nur bei mehrmonatigen Aufenthalten nötig.

Cholera-Impfung vor der Indien-Rundreise?

Zwar tritt Cholera in Indien immer wieder auf; jedoch kann man sich mittels der üblichen Hygieneregeln davor schützen, sodass diese Krankheit keine ernsthafte Bedrohung für Touristen darstellt. Eine Impfung dagegen ist also nicht notwendig.

Malaria: Mückenschutz statt Impfung

Gegen die von den nachtaktiven Anopheles-Mücken übertragene Krankheit Malaria gibt es keinen Impfschutz, dennoch könnt ihr euch auch hiervor während eurer Indien-Rundreise anderweitig schützen. Vor allem ab der Dämmerung vermindert der Aufenthalt in durch Fliegengitter geschützten Räumen das Risiko einer Übertragung. Es ist empfehlenswert, die Moskitonetze sowie die Kleidung und unbedeckten Hautflächen, mit Mückenschutzspray zu besprühen. Des Weiteren verhindert lange, helle Kleidung die Stiche der Moskitos.

Impfen gegen Tollwut

Auch die Tollwut ist in Indien weit verbreitet. Hiergegen empfiehlt sich eine vorbeugende Impfung, da die Krankheit durch einen Biss infizierter Tiere ausgelöst wird. Deshalb solltet ihr auch trotz Impfung herumstreunende Hunde und Affen, egal wie niedlich sie aussehen, meiden und keinesfalls füttern.

Vorsicht bei Leitungswasser

Die häufigsten Krankheiten, die bei Urlaubern auftreten, sind jedoch Durchfall sowie eine Magenverstimmung, was daran liegt, dass das Leitungswasser in den Städten keine Trinkwasserqualität aufweist. Aber auch diese beiden Erkrankungen lassen sich einfach vermeiden, indem man nur originalverpackte Getränke in Flaschen konsumiert oder das Leitungswasser vor dem Trinken abkocht, um die Keime abzutöten. Auch für das Waschen von Obst und Gemüse sowie zum Zähneputzen wird dringen geraten, Trinkwasser zu verwenden.

Weitere Gesundheitsmaßnahmen für Indienreisende

Da zur heißesten Jahreszeit in Indien Temperaturen von über 40 Grad Celsius herrschen, ist es wichtig, sich dementsprechend vor der Sonne zu schützen, um einen Sonnenstich oder einen Hitzeschlag zu vermeiden. Deswegen solltet ihr stets ausreichend Wasser (abgekocht oder in Flaschen gekauft!) auf Ausflüge mitnehmen und euch mittels Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor und Sonnenhut schützen.

Abgesehen von den Impfungen, die ihr zuvor am besten mit einem Arzt besprecht, ist es ratsam, eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen, und zwar durch eine Versicherung, die es euch ermöglicht, im Ernstfall nach Hause zu fliegen.

Unbedingt einpacken!

Auf eurer Indien-Rundreise dürfen im Gepäck also auf keinen Fall Insektenspray gegen Moskitos, Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, ein Sonnenhut, lange helle Kleidung und ein Mittel gegen Durchfall und Übelkeit fehlen. Wenn ihr all diese Aspekte beachtet, steht eurer unbesorgten Indien-Rundreise nichts mehr im Wege.

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