Kundenfeedback: Erfahrungsbericht zur China Rundreise

Irmgard und Ernst Hillisch waren im April mit TOUR VITAL auf China-Rundreise. Dazu haben sie uns freundlicherweise ein Feedback zugeschickt.

Kundenfeedback ist für uns sehr wichtig, da wir offensichtlich nicht jede durchgeführte Reise persönlich begleiten können und auch nicht all eure Wünsche und Präferenzen kennen. Wir lesen jede eingehende Rückmeldung. Hierdurch erkennen wir bestehendes Potential und versuchen dann möglichst viele Verbesserungen in unsere Rundreisen zu implementieren, damit ihr in Zukunft noch zufriedener seid.

Im Folgenden findet ihr also die positiven und negativen Erfahrungen aus der Sicht von zwei unserer Kunden. Ihr werdet erfahren, dass es teilweise auch unvorhergesehene Umstände gibt, auf die wir als Reiseveranstalter keinen Einfluss haben. Diese haben dann leider manchmal einen negativen Einfluss auf das Reiseerlebnis. Genauso führen diese aber auch oft zu einzigartigen Erinnerungen.

TOUR VITAL-Reise Nummer 5: Auf nach China!

Nach Indien-Rajasthan, Nepal, Peru + Bolivien sowie Marokko war dies nun bereits die fünfte Reise, die wir mit TOUR VITAL gebucht hatten. Bei der Hinreise erwartete uns bereits der begleitende Arzt Dr. Kupka beim Check-In. Er kümmerte sich die ganze Zeit liebevoll um alle Belange der Reisegruppe, sprich, er war sozusagen unser deutscher Reiseleiter von Beginn bis Ende der Reise.

Unser Hinflug von Frankfurt nach Shanghai startete mit knapp zweistündiger Verspätung. Begründung der Fluggesellschaft: Wegen Nebels in Shanghai konnte der Flug von dort nach Frankfurt erst später starten. Der wahre Grund liegt jedoch meines Erachtens darin, dass in Shanghai grundsätzlich die meisten Flüge enorm verspätet starten wegen Staus der Flieger auf der Startbahn, weil dort schlichtweg zu viele Flüge abzufertigen sind.

Gelungenes Fakultativprogramm

In Shanghai wurden wir dann schon von unserem ersten chinesischen Reiseleiter empfangen, der uns auf der Reise bis Chongqing begleitete. Er machte seine Sache durchweg sehr gut. Interessant und gelungen empfand ich das von ihm am zweiten Abend angebotene Fakultativprogramm: der Besuch einer großartigen Artistenshow. Die ersten beiden im Reisepreis enthaltenen Mittagessen in Shanghai waren leider nicht so gut. Das vom Reiseleiter gewählte Mittagessen (ebenfalls im Programm enthalten) am dritten Tag, vor der Zugfahrt nach Yichang, entschädigte aber für die Vortage. Das Programm in Shanghai war abwechslungsreich und gefiel mir sehr gut.

Flusskreuzfahrt mit leichtem Beigeschmack

Die Flusskreuzfahrt an sich war sehr schön, hatte aber einen Haken bei der Einschiffung: Das Schiff konnte nicht wie eigentlich geplant beim Staudamm bezogen werden, Begründung: Staudammreparaturarbeiten; dadurch verlängerte sich die Busfahrt zum Schiffsanlegeplatz, was ja nicht tragisch war. Ungemütlich war allerdings, dass durch diese Umstände das Schiff, mit mehreren anderen Schiffen, für 24 Stunden am Anlegeplatz liegen blieb. Ausgerechnet in unsere Kabine drangen die Abgase des Nachbarschiffs ein, wodurch ein starker Dieselgeruch entstand. Der Reiseleiter bemühte sich zwar, mit dem Schiffskapitän zusammen eine andere Kabine zu organisieren, allerdings waren keine Kabinen mehr frei. Ausgerechnet dieser Tag war auch der 60. Geburtstag meines Ehemanns, welcher dadurch einen unschönen Beigeschmack hatte. Ansonsten war die Schifffahrt aber mehr als lohnenswert.

Beim Ausschiffen in Chongqing wurden wir von einer sehr kompetenten, netten Reiseleiterin empfangen, die uns bis zum Abend (Weiterflug nach Xian) begleitete. Sehr schön empfand ich die Teezeremonie, der wir beiwohnen durften, überhaupt war das ganze Programm an diesem Tag sehr interessant. Wir kamen an diesem Tag spätabends in Xian an, wo uns eine weitere nette Reiseleiterin (Mei) empfing. Xian war ein Höhepunkt auf der Reise, natürlich wegen der Terrakotta-Armee.

Das Hotel „Le Garden“ in Xian war leider schon etwas in die Jahre gekommen, die Zimmer waren ein wenig abgewohnt. Die Zugfahrt von Xian nach Peking war sehr bequem für die weite Strecke von 1.360 km.

Ein Traum von einem Reiseleiter

In Peking wurden wir dann am Abend von unserem nächsten Reiseleiter Zhang Mo empfangen. Diesen Reiseleiter möchte ich nun besonders loben, er war in fachlicher wie menschlicher Hinsicht ein Traum von einem Reiseleiter. Das Programm in Peking gefiel mir sehr gut. Hervorheben möchte ich auch das Fakultativprogramm unseres Reiseleiters: Am zweiten Abend besuchten wir eine wunderschöne Kungfu-Show und am nächsten Abend machten wir eine Stadtrundfahrt mit Lichtershow zum ehemaligen Olympiagelände und zum Lotuspark, dem Vergnügungspark mit künstlichem See.

Am Tag der Abreise gestaltete uns Mo noch einen besonderen Fakultativausflug, nämlich eine Rikscha Fahrt in die berühmte Altstadt Hotang, und wir besuchten dort eine Familie in einer der dortigen Wohnstraßen, machten einen Spaziergang durch die Antiquitätengasse, besuchten eine berühmte Apotheke, die chinesische Medizin selbst herstellt, sowie eine alteingesessene Schuhmanufaktur.

An diesem Tag flog der Rest der Reisegruppe zurück nach Deutschland. Mein Ehemann und ich begannen nun den privaten Teil der Reise, nämlich eine Verlängerung des Urlaubs in China um weitere acht Tage, weil wir in Shenyang, im Nordosten Chinas, unseren Sohn besuchen wollten. Er unterrichtet dort als Lehrer in einer Schule für deutsche Kinder, deren Eltern im dortigen BMW-Werk arbeiten. Mo, unser Reiseführer, begleitete uns dankenswerterweise zum Bahnhof in Peking und erklärte uns auch noch, wie wir bei der Rückreise vom Bahnhof in Peking zum dortigen Flughafen gelangen. Beim Besuch unseres Sohnes hatten wir dann noch ein weiteres Highlight auf unserer Chinareise, nämlich den Ausflug nach Dadong, Grenzstadt nach Nordkorea, mit Besuch der dortigen chinesischen Mauer.

Fazit: eine sehr gelungene Reise bis auf die wenigen genannten Abstriche.

Irmgard Hillisch

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