China – Ein Reisebericht

Unsere treue Kundin Marina Steinke war vor wenigen Wochen mit TOUR VITAL in China. Auch dieses Mal berichtet sie von ihren Eindrücken in einem spannenden Bericht und mit vielen Bildern.

Wie ihr lesen werdet,  hatte sie zwar eine tolle Reise, war aber dieses mal nicht zufrieden mit dem begleitenden Arzt und dem Reiseleiter. Trotz hoher Qualitätsstandards sind wir wie jeder Reiseveranstalter vor so etwas nicht gefeit. Wir wählen unsere Ärzte und Reiseleiter sorgfältig aus, doch wir können nicht jede Rundreise mit jedem Arzt und jedem Reiseleiter selbst testen. Daher ist Feedback wie das von Marina für uns sehr wichtig, damit wir unsere Reisen in Zukunft für euch zu einem noch besseren Erlebnis machen können. Wenn wir kritisches Feedback erhalten, setzen wir uns mit dem Gast in Kontakt und machen uns ein genaues Bild davon, was für ihn nicht zufriedenstellend war. Danach evaluieren wir das erhaltene Feedback und untersuchen Alternativen in Absprache mit unseren Destinationsexperten, der Agentur vor Ort und unserer Ärztekoordination. Abschließend setzen wir beschlossene Änderungen um. Das kann zum Beispiel ein Training oder Austausch eines Arztes bzw. Reiseleiters sein, der Wechsel eines Hotels oder auch die Anpassung eines Transportmittels. So stellen wir sicher, dass sich unsere Reisen stets weiter verbessern und sie die hohen Standards von uns und unseren Gästen erfüllen. Das war jetzt aber genug zu uns, viel Spaß beim Lesen von Marinas Reisebericht! 

China, ein Land, das uns in vielen Dingen in der Entwicklung voraus ist. Ein Land riesig groß mit gigantischen Gebäuden und einer großen Bevölkerung, dieses Land haben wir gerade bereist. China, das war bisher für uns immer ein Land mit vielen Fragezeichen. Im letzten Jahr entschlossen wir uns dann, wir werden diese Rundreise mit Tour Vital antreten. Nǐhǎo, Guten Tag China, die Reise in ein Land mit vielen außergewöhnlichen Sehenswürdigkeiten. Die Rundreisen, die wir bisher gemacht haben, waren perfekt mit ärztlicher Begleitung. Dieses Mal waren wir aber ein wenig enttäuscht. Vom Arzt wie auch vom Reiseleiter. Man merkte schnell, dass er wenig Erfahrung bisher hatte. Leider bekamen wir nur wenige Informationen über sein Land, auch nach mehrmaligem Fragen musste er erst im Internet nachlesen. Einmal vergaß er unsere Reisegruppe ganz und sagte uns nicht Bescheid, dass am frühen Morgen ein Ausflug geplant war. Es gab daher leider mehrere Auseinandersetzungen. Aber dennoch waren wir von diesem Land fasziniert. Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten, wie Chinesische Mauer, Verbotene Stadt und Terrakotta Armee kannten wir ja schon aus den Medien, aber wir sahen noch viel mehr Schönes wie den Yu-Garten mit der wunderschönen, lebendigen Altstadt, den Drei Schluchten Staudamm oder die wunderschöne Bootsfahrt auf dem Feenfluss. Beim Gedanken an den Yangtzefluss gerate ich ins Schwärmen. Die 3,5 Tage auf dem Kreuzfahrtschiff „Century Sun“ waren der Hammer. Leider viel zu kurz. Schön wäre es, so etwas Erholsames am Ende einer China Rundreise zu machen. Aber leider geht es organisatorisch wegen der Entfernung nicht. Das Schiff ist zwar auch schon ein wenig in die Jahre gekommen, aber dennoch hat dort alles gestimmt. Wer in China unterwegs ist, muss gut zu Fuß sein. Viel laufen, Treppen steigen und Großstadtflair strengen mächtig an. Wir waren jeden Tag ausgepowert und mussten das viele Erlebte verarbeiten. Die Rundreise bietet zwar jede Menge Sehenswürdigkeiten, aber dennoch konnten wir das Angebot, für einen Besuch im Roten Theater am Abend in Peking nicht ausschlagen. Für 40 Euro pro Person sahen wir uns die Kungfu-Show der Shaolin Mönche an.

Im Reiseplan stand ein Gespräch eines Mitgliedes eines „Straßenkomitees“. Die „Straßenkomitees“ sind die untersten Regierungsorganisationen in einem Wohnbezirk. Zuerst waren wir skeptisch, aber nachdem eine junge nette Chinesin uns „ihr Wohnviertel“ anschaulich vorstellte, war alle Skepsis beseitigt. Zusammen mit ihr fuhren wir erst mit dem Bus durch das doch recht große Wohnviertel. Wir besuchten mit ihr ein Kulturzentrum, ein Altenheim und eine Markthalle. Zusammen mit den zum Teil über 80-jährigen Bewohnern sangen wir Lieder. Sie zeigten uns sogar ihr ganz privates Heiligtum, ihre Zimmer. Es war ein abwechslungsreicher Tag zum Großstadtabenteuer. Auch hatten wir Vorurteile zum Besuch der Großen Moschee. Hier wurden wir persönlich vom Imam empfangen, nicht vom Stellvertreter. Wir waren überrascht über seine sympathische und offene Art, mit der er uns gegenüber trat und mit uns sprach. Auch er war von uns überrascht über unser Interesse sagte er uns am Ende des Rundganges. Leider konnten wir mit unseren Lieben zu Hause unsere Erlebnisse, die wir auf Fotos festgehalten hatten, nicht austauschen, da die chinesische Regierung jegliche sozialen Netzwerke wie Facebook oder WhatsApp blockiert. Somit konnten unsere Fotos das Land nicht verlassen und erst zu Hause gezeigt werden. Obwohl das Land so weit entwickelt ist, hatten wir also nicht viel Freude mit dem Internet im Hotel.

Alles in allem war die China-Rundreise ein Erlebnis für alle Sinne!

Hier findet ihr unsere schönsten China Rundreisen.

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