Beste Reisezeit Vietnam: Regenzeit und Neujahrsfest beachten

Vietnam – gibt es da nicht eine Trocken- und eine Regenzeit? Und ist das Klima im Süden anders als im Norden? Hier findet ihr Tipps zur besten Reisezeit für eure Vietnam-Rundreise.

Vietnam hat eine Nord-Süd-Ausdehnung von immerhin 1.650 Kilometern. Damit  liegen Norden (z. B. Hanoi) und Süden (z. B. Ho-Chi-Minh City) in unterschiedlichen Klimazonen: Während in Nordvietnam ein wintertrockenes subtropisches Klima herrscht, ist der Süden tropisch-wechselfeucht.

Beste Reisezeit für Nordvietnam

Anders als in Europa ist eine Rundreise durch Vietnam während der Sommermonate Mai bis September weniger zu empfehlen, da während dieser Zeit des Jahres die Temperaturen bei oft über 32 Grad liegen und auch nachts nur wenig absinken. Dadurch, dass auch die Luftfeuchtigkeit aufgrund der hohen Niederschläge im Sommer so hoch ist, werden die meisten Europäer dieses Klima als unangenehm empfinden. Während der Wintermonate Oktober bis April herrschen Trockenzeit und somit beste Wetterbedingungen in Nordvietnam. Die Temperaturen sinken in dieser Jahreszeit auf angenehme durchschnittliche 25 Grad, während der Monate Dezember und Januar sogar auf 20 Grad; in den Bergregionen kann es auch deutlich kühler werden. Zwar ist die Anzahl der Sonnenstunden im Winter nicht ganz so hoch (4-5 tägliche Sonnenstunden von Oktober bis Dezember, 2-3 von Januar bis April), jedoch ist die Zeit der Taifun-Gefahr vorüber, und die Niederschläge sind wesentlich geringer.

Beste Reisezeit für Südvietnam

Auch Südvietnam lässt sich aufgrund seines tropischen und wechselfeuchten Klimas in Trockenzeit und Regenzeit einteilen. Genauso wie in der nördlichen Region Vietnams fällt die Trockenzeit auf die Wintermonate. Während dieser Zeit sind die Temperaturen aber ein gutes Stück höher als im Norden, und zwar durchgängig über 30 Grad. Aufgrund der trockenen Luft ist die Hitze aber gut zu ertragen. Auch hier ist das Regenrisiko im Winter gering, und die Anzahl der täglichen Sonnenstunden in Südvietnam liegt ganzjährig bei ungefähr 5. Zwar sind die Temperaturen während der Sommermonate in Südvietnam nicht viel anders als im Winter, jedoch ist auch hier die Luftfeuchtigkeit aufgrund der hohen Niederschlagsmenge extrem hoch, weshalb auch der Süden des Landes im Sommer nicht für eine Vietnam-Rundreise zu empfehlen ist.

Vietnam: Baden im Winter

Vietnam besitzt zahlreiche Strände. Sowohl in Nord- als auch in Südvietnam kann man während der Wintermonate im Meer baden. Die Wassertemperatur im Süden beträgt im Winter gut 25 Grad und auch im Norden meist über 20 Grad.

Achtung: vietnamesische Neujahrsferien

Wenn ihr eine Vietnam-Rundreise plant, solltet ihr neben dem Kima auch die Ferienzeit der Vietnamesen berücksichtigen. Das wichtigste Fest des Jahres ist das vietnamesische Neujahrsfest, das, je nachdem auf welchen Tag es im Mondkalender fällt, meistens im Januar oder Februar gefeiert wird. Während der Neujahrsferien haben viele Geschäfte oder Sehenswürdigkeiten geschlossen, was man bei der Reiseplanung bedenken sollte. Falls ihr also eine Vietnamreise zu Beginn des Jahres plant, solltet ihr euch informieren, wann genau das Neujahrsfest stattfindet.

Rundreisen am besten von November bis April

Aufgrund der geographischen Gegebenheiten besitzt jede Region eine etwas andere optimale Reisezeit. Jedoch ist es im Allgemeinen empfehlenswert, eure Vietnam-Rundreise während der Trockenzeit zu unternehmen, da ihr dann keine Taifune und übermäßige Regenmengen befürchten müsst. Wenn ihr durch beide Regionen Vietnams reist, sind vor allem die Monate November bis April zu empfehlen.

Hier findet ihr weitere Infos, eine Klimatabelle sowie Angebote für Vietnam-Rundreisen.

Kommentare sind geschlossen.