Sveik, Labas & Tere Baltikum!

Unsere Azubine Paula machte im Oktober vergangenen Jahres bei einer unserer Baltikumreisen mit. Es war ihre erste Reise mit TOUR VITAL und umso spannender ist es, ihren kompakten und ehrlichen Bericht zu lesen.

Dies ist mein Bericht zu meiner ersten Reise mit TOUR VITAL. Im Oktober vergangenen Jahres trat ich meine Reise ins Baltikum an und flog ab Düsseldorf nach Riga. Spät am Abend wurden wir vor Ort von unserer Reiseleiterin sehr herzlich empfangen. Sie war wirklich super freundlich, wusste viel und war während der gesamten Reise sehr erpicht darauf, uns zu unterhalten und mit den verschiedensten Informationen zu der baltischen Kultur zu versorgen.

Lettland und Estland

Der 2. Tag startete für unsere Reisegruppe mit einer Kombination aus Rundfahrt und Rundgang durch Riga. Zu sehen waren einige der unzähligen, besonderen Kirchen, darunter der Dom St. Marien, die Jakobikirche und die Petrikirche. Unter anderem gab es dort sehr viele Häuser im Jugendstil, die teilweise in Restauration waren und von vielen bekannten Architekten geschaffen wurden. Zum Abschluss des Tages ging es zum goldgelben Sandstrand in Jurmala, welcher trotz der herbstlichen Windbrise zur Entspannung zum beruhigenden Meeresrauschen einlud.

Ein sehr interessanter und mystischer Ort war der Lahemaa Nationalpark. Er ist einer der letzten unberührten Regionen an der Ostsee, wo wild wuchernde Gräser, Moose und viele einzelne Bäume wachsen. Die Waldfläche lernten wir bei einer Moorwanderung kennen und konnten die Stille und die besondere Atmosphäre des Moorgebietes erleben.

In Tallin machten wir ebenfalls einen Rundgang durch die Stadt. Die Altstadt ist eine der weltweit am besten erhaltenen Städte aus der Hansezeit und machte durch Ihre Stadtmauer mit den Kanonentürmen auf mich einen Eindruck einer mittelalterlichen Burgstadt. Der Rathausplatz mit der Alten Apotheke und den verwinkelten Gassen vervollständigt das Setting einer Zeitreise in die mittelalterliche Vergangenheit.

Das Schloss Rundale besichtigten wir am Tag 5. Diese begeisterte die Teilnehmer durch seinen Glanz und traumhaft schöne Verzierungen und Freske. Es war erstaunlich zu sehen, mit wie viel Prunk und Pracht die Adeligen, Fürsten und Könige damals lebten und zu erfahren, wie viel Zeit der Bau des Schlosses in Anspruch nahm.

Litauen

Ebenfalls am Tag 5 ging es mit dem Zwischenstopp zum Berg der Kreuze, der ein unvergessliches Erlebnis darbot. Noch nie habe ich so viele unzählige Kreuze an einem Ort gesehen. Die Atmosphäre dort verschlägt einem den Atem. Die Kreuze vermittelten eine friedhofsähnliche Ausstrahlung und bildeten eine bedrückende, aber dennoch imposante Stimmung.

Tag 6 beinhaltete einen Ausflug auf die Kurische Nehrung an der Ostseeküste. Leider hat es an dem Tag sehr stark geregnet und die Bootsfahrt lief entsprechend schaukelnd mit einem stürmischen Ausblick auf den Dünen. In Nidden besuchten wir das braun angestrichene Thomas-Mann-Haus, eine alte Fischerkirche und einen alten, historischen Friedhof. Der Blick aus dem Fenster seines Arbeitszimmers, auf die Wellen der Ostsee, lässt einen sehr gut nachvollziehen, warum Thomas Mann gerade diesen Ort als Inspiration und Arbeitsplatz auswählte.

Vilnius besitzt eine der schönsten barocken Kirche Europas, die Peter-Paul-Kirche. Diese Kirche strahlt im Innenraum gänzlich in weiß und erzählt mit ihren unzähligen Verzierungen Geschichten aus der Bibel sowie wahre Gegebenheiten aus der Geschichte Litauens. Bei einem Spaziergang durch die Stadt sahen wir den modernden Teil der Stadt, sowie den altertümlichen Stadtkern. Hier müssen Sie unbedingt das Landesgericht „Zeppeline“ in einem typischen Restaurant probieren, ein zeppelinförmiges Knödelgericht, gefüllt mit Fleisch und serviert mit Sahne. Das Gericht ist sehr deftig, macht satt und ist noch dazu sehr kostengünstig.

Zum Schluss besuchten wir die gotische Wasserburg in Trakai, eine der Hauptattraktionen Litauens. Die große Burg aus rotem Backstein erscheint auffällig in dem Bild der idyllischen Seelandschaft und ist ein besonderer Hingucker.

An Tag 8 hieß es Abschied nehmen von der schönen Reise.

Mein Fazit: Ich blicke mit einem Lächeln auf die Erlebnisse zurück und bin sehr froh diese Reise gemacht zu haben.

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